StartseiteSozial-caritative GemeindeCaritasgemeinschaft St. Fidelis

Die Aufgabe der Caritasgemeinschaft St. Fidelis ist die Unterstützung und finanzielle Zuwendung sozial-karitativer Einrichtungen (z.B. Sozialstation West), Dienste (Nachbarschaftshilfe) und Einzelpersonen zu fördern, die einen Bezug zur Kirchengemeinde St. Fidelis haben.

Darüber hinaus fördert die Caritasgemeinschaft Nachbarschafts- und Familienhilfe sowie Einzelhilfen in sozialen und seelischen Notlagen.
Die Caritasgemeinschaft unterstützt:

→ Leistungen der Sozialstation, die nicht durch eine Kranken- oder Pflegeversicherung abgedeckt ist

→ Alleinstehende, ältere Menschen, die eine finanzielle Unterstützung der Nachbarschaftshilfe benötigen

→ Kinder, die nicht teilnehmen können an Veranstaltungen und Freizeiten, die extra bezahlt werden müssen

→ Familien und Alleinerziehende, die aus finanziellen Gründen nicht an Angeboten der Gesellschaft teilnehmen können



Geschäftsordung der Caritasgemeinschaft

Caritasgemeinschaft St. Fidelis
Seidenstraße 39
70174 Stuttgart

Geschäftsordnung

der Caritasgemeinschaft St. Fidelis


Präambel

Soziales Engagement gehört zum Leitbild der Kirchengemeinde St. Fidelis. So war es ihr von jeher ein besonderes Anliegen, z. B. alten, kranken, pflegebedürftigen Gemeindemitgliedern zu helfen.

Auch wenn inzwischen die dazu gegründeten Gremien durch Kranken- und Pflegeversicherung als überholt gelten, ist auch heute noch caritativer Einsatz geboten; er nimmt sogar an Bedeutung zu. Dies gilt auch für die Caritasgemeinschaft, die der Kirchengemeinderat am 26.10.2004 als nicht selbständige Gliederung der Kirchengemeinde mit Sondervermögen beschlossen hat. Deren finanzieller Grundstock stammt aus einer Erbschaft mit der besonderen Widmung für bedürftige Alte, Kranke und Pflegebedürftige in der Pfarrei. Diese besondere Zielrichtung ist inzwischen durch Zeitablauf und gesellschaftlichen Wandel verjährt. Vielschichtige Probleme harren einer Lösung.

§1. Aufgaben

Die Caritasgemeinschaft St. Fidelis hat das breite Spektrum caritativer Aufgaben der Gemeinde im Dienst an Gemeindemitgliedern finanziell zu unterstützen. Der Fokus liegt also nicht nur schwerpunktmäßig bei den Älteren und Kranken,

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sondern bei allen Altersgruppen, die der besonderen Hilfe bedürfen, z. B. weil sie unverschuldet in eine soziale Notlage gerieten, wobei ihre Förderung auch im Rahmen eines Projekts erfolgen kann. Die Unterstützung darf weder gesetzlich geregelt noch im Aufgabenkatalog Dritter enthalten sein. Zu beachtende Schranke ist folglich der Grundsatz der Subsidiarität.

§2. Erledigung der laufenden Geschäfte

Die laufenden Geschäfte werden vom Vorstand erledigt, der aus drei vom Sozialausschuss vorgeschlagenen und vom KGR berufenen Personen besteht. Er kann über vorliegende Anträge bis zu 1.000,00 € entscheiden. Darüber liegende Anträge bis zu 5.000,00 € fallen in die Zuständigkeit des Sozialausschusses, alles Weitere ist dem KGR vorbehalten.

§3. Aufbringung der Mittel

Die Caritasgemeinschaft verfügt über ein Grundkapital aus Spenden und Zinsen, die jeweils von der kath. Gesamtkirchenpflege Stuttgart erwirtschaftet wurden. Einer zurückhaltenden Inanspruchnahme und satzungsgerechten Ausgabenpolitik ist es zu danken, dass trotz rückläufiger Spenden auf absehbare Zeit Leistungsfähigkeit besteht.

§4. Rechenschaftsberichte

Einmal jährlich haben Vorstand und Sozialausschuss dem KGR einen Rechnungslegungs- und Aufgabenbericht vorzulegen.

Stuttgart, den 1.2.2017

go_caritasgemeinschaft.pdf [10 KB]