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Erstkommunion 2018

Erstkommunion 2018

Für katholische Kinder ist die Erstkommunion nicht nur ein schönes Fest, sondern ein wichtiger Schritt auf ihrem Lebens- und Glaubensweg und ihre erste Begegnung mit Jesus Christus in der Heiligen Eucharistie. Traditionell gehen die Kinder jeweils im 3. Schuljahr an den Sonntagen nach Ostern zur Erstkommunion.

Der Weg beginnt mit einem ersten Elternabend, am Montag, den 18. September um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Fidelis, Silberburgstr. 60. Hier wird den Eltern das Konzept der Vorbereitung vorgestellt und organisatorische Fragen können geklärt werden.

Die Anmeldungen zur Erstkommunion werden in den nächsten Tagen an hoffentlich alle Kinder verschickt. Bitte melden Sie ihre Kinder bis zum Elternabend in den Pfarrämtern an (inklusive 30€ Unkostenbeitrag für Materialien, Alben,…), spätestens jedoch bis zum Montag, den 29. September 2017.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kind im kommenden Jahr bei uns zur Erstkommunion geht, oder wenn Sie Kinder kennen, die versehentlich keine Einladung erhalten haben, melden Sie sich bitte im Pfarramt (St. Elisabeth, Tel.: 636040 oder St. Fidelis, Tel.: 291843).
Noch ungetaufte Kinder werden während der Erstkommunionvorbereitung auch auf die Taufe vorbereitet und noch vor der Erstkommunion getauft. Bitte nehmen Sie einfach Kontakt mit ihrem Pfarramt auf.

Die Gottesdienste zur Erstkommunion selbst sind im kommenden Jahr in St. Elisabeth am Sonntag, den 8. April 2018 und in St. Fidelis am Sonntag, den 15. April 2018.

Schon im Oktober beginnen wir mit einem spannenden Vorbereitungsweg, der Kinder, Eltern und Familien gleichermaßen einlädt, sich auf dieses Fest vorzubereiten und Fragen des Glaubens neu zu begegnen. Dazu gehören in erster Linie die sechs Kindernachmittage an den Samstagen mit den anschließenden Familiengottesdiensten an den Sonntagen, sowie die thematischen und organisatorischen Elternabende.
Damit dieser Weg gelingen kann und für alle ein guter Weg wird, sind selbstverständlich auch Sie als Eltern gefragt, mit Ihren persönlichen Fähigkeiten und Begabungen, mit Ihrem Glaubenszeugnis; gerne auch durch praktische Mithilfe bei den verschiedenen Treffen und Aktionen mitzuwirken und so Ihre Kinder zu begleiten und zu stärken. Auch hierzu schon heute herzliche Einladung.

Diese und weitere aktuelle Informationen finden Sie immer auch auf unseren Homepages.
Falls Sie noch Fragen haben, dürfen Sie sich jederzeit mit uns in Verbindung setzen.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg mit Ihnen und Ihren Kindern.
Gemeindeassistentin Sr. M. Carolin Ebinger und Pfarrer Werner Laub


Hier die Anmeldung [56 KB] und die Einladung [52 KB] zum Ausdrucken !

Bedeutung der Erstkommunion

Damit wir leben können, müssen wir essen und trinken. Wir brauchen unser tägliches Brot oder unseren täglichen Reis oder andere tägliche Speisen. Wir brauchen Wasser, Milch, Wein und andere Getränke. Nicht ohne Grund nennen wir das, was wir essen und trinken "Lebens-Mittel". Wer nicht genug zu essen und zu trinken hat, wird rasch hinfällig und muss am Ende qualvoll sterben. Es ist unfasslich, dass heute immer noch viele Menschen verhungern, obwohl die Nahrungsmittel der Erde für alle ausreichen.

Essen und Trinken ist aber mehr als nur Nahrungsaufnahme. Es dient nicht allein dem Erhalt des Lebens, sondern gehört zu den Freuden des Lebens. Hungrige Kinder freuen sich auf das, was die Mutter ihnen zubereitet hat. Kommt ihre Lieblingsspeise auf den Tisch, breitet sich gute Laune aus. Wenn eine Familie oder ein Freundeskreis am Esstisch zusammensitzt, entsteht das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Das kann man an jedem Tag, vor allem aber an Festtagen (Geburtstag, Weihnachten) erleben, wo etwas Besonderes auf den Tisch kommt. Wir laden gern andere Menschen zum Essen und Trinken ein und freuen uns, wenn wir von anderen eingeladen werden. Essen schafft Stimmung. Essen schafft Gemeinschaft.

Brot und Wein und ein Mahl, das Gemeinschaft erleben lässt, sind Dinge des täglichen Lebens. Sie sind als "Lebens-Mittel" in besonderer Weise geeignet über sich selbst hinauszuweisen auf ein Leben, das nicht vergänglich ist. In der Eucharistie, dem wichtigsten Sakrament neben der Taufe, werden sie zu "Lebens-Zeichen" (Symbolhandlungen) für die Welt Gottes.

Das Sakrament geht auf das Abendmahl zurück, das Jesus kurz vor seinem Tod und seiner Auferstehung mit seinen Jüngern gefeiert hat. Damals sagte er im Rahmen des jüdischen Pesachfestes seinem Vater Dank und sprach über das Brot und den Wein die Worte:

"Nehmt und esst alle davon:
Das ist mein Leib,
der für euch hingegeben wird."

"Nehmt und trinkt alle daraus:
Das ist der Kelch
des neuen und ewigen Bundes,
mein Blut, das für euch
und für alle vergossen wird
zur Vergebung der Sünden.
Tut dies zu meinem Gedächtnis."

Dazu gab er seinen Jüngern den Auftrag: "Tut dies zu meinem Andenken." Zugleich deutete er das Mahl als ein Symbol des anbrechenden Reiches Gottes und als einen Hinweis auf das zukünftige Mahl der himmlischen Herrlichkeit. Damit machte er es zu einem Zeichen der Hoffnung auf das ewige Leben. Wer als Christ an der Eucharistiefeier teilnimmt, feiert ein Geheimnis (Mysterium) des Glaubens. Es ist so, als könne er sich aus seiner Gegenwart entfernen, Raum und Zeit überspringen und wie in einem geheimnisvollen Schauspiel erleben, was mit Jesus einmal geschah. Er ist gleichsam beim letzten Abendmahl Jesu dabei und empfängt wie von ihm selbst die heiligen Gaben. Unter den Gestalten von Brot und Wein kommt Jesus Christus zu ihm. Er wird in den Tod und die Auferstehung Jesu einbezogen. Die äußere Form der Feier hat sich im Lauf der Zeit öfter geändert. In der katholischen Kirche wird das Abendmahl in einem Gottesdienst gefeiert, der früher oft "Messe" (lat.: "Sendung" der Gläubigen in die Welt), heute meist "Eucharistiefeier" genannt wird. Jeden Tag versammeln sich Christen überall auf der Welt zu dieser Feier. Hier beten sie zu Gott, hören Texte der Bibel und halten miteinander Mahl. Hier denken sie über ihr Leben nach und holen sich Kraft für ein Leben nach den Weisungen Jesu. So erfüllen sie den Auftrag Jesu Christi.

Christen haben im Lauf der Geschichte öfters darüber gestritten, wie sie das Abendmahl und wie sie die Worte vom Leib und Blut Jesu verstehen sollten. Daraus ist eine Spaltung unter ihnen entstanden, die bis heute andauert. Die einen verstehen die Worte Jesu eher symbolisch: Brot und Wein weisen auf den Leib und das Blut Jesu hin. Die anderen, unter ihnen entschieden die katholische Kirche und auch Martin Luther, geben den Jesusworten einen realen Sinn: Unter den Gestalten von Brot und Wein empfangen die Christen wirklich den Leib und das Blut Jesu Christi.

Kelch und Schale - Zeichen der Hingabe Jesu